lonari.de ilona-utzig.de HSV @ fussballperle.de

Ich bin hier.

März 31st, 2010

Ich habe beschlossen, meine seit geraumer Zeit koexistierenden Blogs zu diversen unterschiedlichen Themen, die ich fast nie großartig gepflegt habe, mal hier ein bisschen und mal da, einfach zusammenzufügen.

Deshalb bin ich jetzt hier: http://kaffeemamaschuhehsv.wordpress.com/

Wer mich via lonari.de verlinkt hat, braucht nichts zu ändern. Aber dieses Blog hier war auch über www.ilona-utzig.de/blog/ zu erreichen, diesen Link bitte aktualisieren.

Ob ich jetzt mehr blogge, weiß ich noch nicht, aber es hat schon mal Spaß gemacht, alles zusammen zu packen. Obwohl davon thematisch nix zusammen passt, aber macht ja nüscht.

Ob ich jetzt endgültig dort bleibe, weiß ich auch noch nicht, aber im Moment fühle ich mich erst mal ganz wohl da.

Stunden gestohlen, Liebe gespendet

März 28th, 2010

Gelegenheitsblogging mache ich hier. Ich könnte als warnenden Hinweis eigentlich noch “bloggt aber nur einmal pro Jahr” in den Untertitel setzen. Oder das Bloggen gleich ganz ad acta legen? Es ist nicht die Unlust, es ist der Zeitmangel. Wenn die Tage so aussehen, dass man sich an manchen keine zwei Minuten am Stück hinsetzen kann, ist das Bloggen irgendwie nur noch sekundär wichtig - Schlaf und Ruhepausen hingegen sind unglaublich wertvoll und auch wesentlich effektiver, wenn es um die Bekämpfung furchentiefer Augenringe geht.

An denen das Kind keine - oder fast keine - Schuld trägt. Seit drei bis vier Monaten (ich weiß es schon nicht mehr; Mütterdemenz?) schläft L mustergültig von 19 Uhr abends bis Punkt sieben morgens zwölf Stunden am Stück. Darauf kann man sich verlassen. Punkt sieben. Keine Minute eher, keine Minute später. Es ist immer exakt sieben Uhr, wenn ich auf den elektronischen Wecker gucke, dem der humane Wecker schon vor langer Zeit den Rang abgelaufen hat. Würde ich also mit L zusammen ins Bett gehen, könnte ich satte zwölf Stunden schlafen. Dass ich das nicht tue, ist wohl eher meine eigene Schuld. Aber wann soll ich all die Dinge erledigen, zu denen ich tagsüber nicht komme? E-Mails-checken geschweigedenn -beantworten ist nicht so einfach, wenn man eine flottmobile fast Einjährige gleichzeitig davon abhalten muss, das Porzellan aus dem Küchenschrank zu ziehen, sich die Klobürste im Gäste-WC näher anzugucken, sich die Finger in der Flurschublade einzuklemmen, die Treppe im Alleingang hochzuklettern, die Zeitungen vom Couchtisch zu ziehen und anschließend komplett zu zerfetzen, die Fernbedienungen runterzuangeln und mit geübtem Griff die Batteriefachdeckel zu entfernen, um die Batterien herauszunehmen und abzulutschen, sich an der Jalousieschnur zu strangulieren, die Kindersicherungen aus sämtlichen Steckdosen zu puhlen, den Haustürschlüssel aus dem Schloss zu ziehen und irgendwo im Haus zu verstecken, wo Mutti ihn ganz bestimmt nicht findet, das DVD-Regal innerhalb von zehn Sekunden leer zu räumen, den Kopf in den Kaminofen zu stecken und sich dabei schön einzurußen, mit den schwarzen Fingern hinterher überall Spuren zu hinterlassen, die Karten aus dem Café-International-Spiel in die Staubsaugerlüftungsritzen zu stecken…

usw

usw

usw.

Und ich habe vor gar nicht allzu langer Zeit noch empört auf den Anblick dieser Großmutter reagiert, die ihren Kleinkindenkel auf dem Bahnsteig angeleint neben sich herzog. Nunja. Leinen sind was für Hunde, ich bleibe dabei und sitze abends lieber noch stundenlang vor dem Computer, um den ganzen anderen, unwichtigen Kram zu erledigen, den ich tagsüber nicht schaffe, anstatt mein Kind tagsüber irgendwo festzuketten und abends frei zu haben.

Ich nehme an, irgendwann wird sie doch wohl begreifen, dass man die Treppe auch ganz leicht wieder herunterfallen kann (ja, wir haben ein Treppengitter, aber nur oben bisher), dass der Kinderwagen nicht als Klettergerüst geeignet und die Salatschleuder eigentlich kein Spielzeug ist. Irgendwann. Vielleicht nicht in absehbarer Zeit, aber doch - irgendwann.

L kann jetzt also krabbeln wie der Wind, freihändig stehen, sich an Möbeln entlang hangeln, mit Hilfe ein paar Schrittchen gehen, Dinge auseinandernehmen und wieder zusammensetzen (mit Vorliebe schraubt sie Wasserflaschen auf, nimmt den Deckel ab und packt ihn wieder drauf), klettern und “Arsch” sagen. Das ist jetzt nach “Tschüß”, “Mama”, “Papa”, “Gacht (Gute Nacht)” und “Da” ihr sechstes Wort. Damit könnte sie theoretisch ihren ersten Zweiwortsatz formen: “Tschüß, Arsch.” zum Beispiel. Ihr Vater meinte neulich in einem passenden Kontext, sie habe ja wohl Hummeln in selbigem. Hummeln ist einfach zu schwierig auszusprechen, wie ich einräumen muss.

Bald wird sie schon ein Jahr alt, unsere kleine Stundendiebin mit den wunderbarsten, blauen Augen der Welt.

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Meine Oma

Februar 3rd, 2010

wird heute 100 Jahre alt. Geboren am 3.2.1910. Wow! Davor habe ich riesigen Respekt. Unvorstellbar, was sie alles miterlebt hat. Sie ist noch ziemlich fit und ein großes Vorbild für mich, in ganz vielen Belangen.

Herzlichen Glückwunsch, Oma!

Tschüß.

Dezember 27th, 2009
Themen: Baby | 1 Comment »

Nicht Mama. Nicht Papa. Nein. Unsere Tochter spult doch nicht das Standardprogramm ab, wenn sie ihr erstes Wort sagt. Denkt sie ja gar nicht dran. Ihr erstes Wort war “Tschüß!”. Und dafür hat sie sich auch noch einen ganz besonders schönen Zeitpunkt ausgesucht, so kurz vor Weihnachten. Das war dieses Jahr mein schönstes Geschenk. Ich bin noch nie so überrascht gewesen wie in diesem Augenblick. Damit rechnet man ja nun nicht alle Tage.

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Jetzt hat sie auch noch ganz lässig “Mama” und “Papa” hinterhergeschoben, als wäre das ja nun auch keine besondere Herausforderung mehr.

Frohe Weihnachten

Dezember 24th, 2009

Ich wünsche all meinen (zahlreichen!) Lesern ein schönes Weihnachtsfest . Möget Ihr von Euren Lieben mit Liebe umgeben, reich beschenkt und glücklich gemacht werden.